Ablaufplan 1927

… Flughafen Stuttgart-Böblingen

Die jeweiligen Flugleitungen erstellten Flugpläne, hier ein Beispiel des Flughafens Stuttgart-Böblingen aus dem Sommerflugplan 1927:

  1. Ankunft
    • Vormittag
    • Nachmittag
  2. Abflug
    • Vormittag
    • Nachmittag

Obige Tabellen nach Vormittag/Nachmittag zusammengefasst, ergänzt um Flugzeugtypen

Ankünfte & Weiterflüge (am Vormittag)

In den Morgen- und Vormittagsstunden trafen Linienflüge aus den umliegenden Metropolen ein. Böblingen fungierte hierbei als zentraler Knotenpunkt, an dem Passagiere und Post auf Anschlussflüge verteilt oder per städtischem Zubringerdienst nach Stuttgart gefahren wurden.

Ankünfte & Weiterflüge (am Nachmittag)

Am Nachmittag wiederholte sich das logistische Prinzip mit den Rückflügen und den späten Linienverbindungen der Gegenrichtungen.

Historisch-Technische Notizen zu den Maschinen:

  • Junkers F 13 (z.B. D 752, D 466, CH 91): Das weltweit erste Ganzmetall-Verkehrsflugzeug. Es bot Platz für 4 Passagiere in einer geschlossenen, beheizten Kabine, während die Piloten noch in einem halboffenen Cockpit saßen. Sie war das Rückgrat des frühen Regionalluftverkehrs der 1920er-Jahre.
  • Fokker-Grulich F.II (z.B. D 782, D 447): Ein in Deutschland in Lizenz (Grulich) modifizierter viersitziger Hochdecker in Gemischtbauweise (Holzflügel und stoffbespannter Stahlrohrrumpf). Sie wurde von der Luft Hansa vor allem auf den süddeutschen Zubringerstrecken intensiv genutzt.

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